Verkehrswertermittlung & Bauberatung
Hausbau & Immobilien-Bewertung im Süden von Berlin

Baupreise, Kosten & Flexibilität

Blog / Hausprojekte aus Sicht der Immobilienwirtschaft

  • Baupreise ziehen an: Laut einem Artikel der Deutschen Wirtschaftsnachrichten vom 9.4.2018 sind die Baupreise von Februar 2017 auf Februar 2018 um 4% gestiegen, so viel wie seit Jahren nicht mehr. Die Handwerker müssen nicht mehr nehmen, was gerade nachgefragt wird, sondern können sich die besten Angebotspakete aussuchen. Gleichzeitig wird die Zahl der Regulierungen und Vorschriften immer größer. All diese Umstände führen zu steigenden Baukosten.
  • Wenn Beim Hausbau die Kosten explodieren: Wenn, nach aktuellen Recherchen, bei jedem dritten Haus die Baukosten über 10% stiegen, waren es bei jedem fünften Haus bis zu 20% und bei jedem 10. Haus sogar bis zu 30%. Viele Immobilien werden heute mit zu geringen Marktpreisen beworben. Der eine oder andere Preis läßt sich dann, je nach Anbieter, oft nicht halten und Nachfinanzierungen werden dann erforderlich. Gerade kleinere und junge Unternehmen sind so auf dem Markt tätig. Sicher kann bei jedem Bauvorhaben mal etwas dazu kommen, weil irgendetwas zu lange gedauert hat (z.B. der Grundstückserwerb, Bauantrag etc.) oder die Bodenverhältnisse plötzlich anders sind, als erwartet, aber das sollte eher die Ausnahme sein und nicht die Regel. Gerne werden energetische Erfordernisse (z.B. für KFW-Darlehen) dazu genutzt, den Kunden mit Nachforderungen zu belästigen, was man hätte eigentlich vorher klären können. Ob das neue Baurecht ab 2018 hier Abhilfe schafft, bleibt abzuwarten! Viele Firmen sind doch sehr unterschiedlich am Markt tätig. Große Baufirmen mit genügend Eigenkapital müssen sich nicht verbiegen, um an Ihr Geld zu kommen. Hier ist das o.g. Risiko am geringsten, in eine unkontrollierte Mehrkosten-Falle zu kommen. Das ist Haus-Bau-Wissen, als zukünftige Bauherren sollte man das ständig vor Augen haben!
  • Fokus auf Kosten, Gesundheit und Wohlbefinden: Würden die Befragten in nächster Zeit den Bau eines Hauses planen, wären langfristig niedrige Kosten für Energie, Instandhaltung und Sanierung während der gesamten Nutzungsdauer des Gebäudes praktisch allen Befragten „sehr wichtig“ oder „wichtig“ (94%). Ebenso wichtig ist allerdings, dass das Haus so gebaut ist, dass es die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Bewohner unterstützt (94%).
  • Flexibilität gefragt: Für 86% spielt die Möglichkeit, das Haus in Zukunft flexibel an verschiedene Lebenssituationen wie das Wohnen im Alter anpassen zu können, eine große Rolle. Fast ebenso viel Bedeutung sprechen die Deutschen, laut einer Forsa-Umfrage, der Beachtung des Umweltschutzes durch die Verwendung nachweislich ökologischer Baustoffe zu (86%). Der Werter-halt und ein hoher Wiederverkaufswert des Hauses sind 76% (sehr) wichtig. 68% fänden es wichtig, das Eigenheim nahezu vollständig mit selbst erzeugtem Ökostrom versorgen zu können.